
Helena Bickel studierte Konzert- und Operngesang an der Musikhochschule Freiburg und wird von der international renommierten Gesangspädagogin Margreet Honig in Amsterdam gecoacht.
Sie ist eine viel gefragte Solistin in Deutschland und in den Niederlanden und sang die Sopranpartien vieler Standardwerke des Konzertfachs. Dazu zählen das Weihnachtsoratorium und die Passionen von Bach, Messiah und Alexander's Feast von Händel, das Requiem und Exsultate Jubilate von Mozart, Elias von Mendelssohn und die Petite Messe solennelle von Rossini. Sie sang unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Hans-Michael Beuerle, Hannes Reich, Jörg Straube, Frank Markowitsch, Clemens Bosslemann u.a.. Vergangene Höhepunkte waren die Aufführung des Exultate Jubilate von Mozart unter der Leitung von Edward Caswell in Amsterdam und die Matthäuspassion in Laren unter der Leitung von Ed Spanjaard. Im Dezember 2026 wird sie mit Messiah von Händel im Concertgebouw Amsterdam unter der Leitung von Ed Spanjaard zu hören sein.
Helena Bickel verfügt über ein breit gefächertes Repertoire im Bereich der zeitgenössischen Musik und war in der Uraufführung des Werks „Himmelsfarben“ von Manfred Schreier in St. Reinoldi in Dortmund zu hören. Im Jahr 2021 sollte sie bei den Donaueschinger Musiktagen auftreten. Ihre Stimme ist Teil verschiedener Soundtracks des Komponisten Matthias Weber, z.B. in dem Dokumentarfilm Wem erzählen? mit dem Lied der Lieder aus der Mauthausenkantate von Mikis Theodorakis.
Mit Produktionen der Young Opera Company Freiburg und dem Institut für Musiktheater Freiburg war Helena Bickel auf der Opernbühne zu erleben. Zu ihren Rollen gehörten die Mrs Jaffet in der Oper Noye's fludde, die Mücke in Das schlaue Füchslein , die Sandrina in La finta giardiniera und die Julia in der Operette Der Vetter aus Dingsda.
Helena Bickel war bei internationalen Wettbewerben mehrfach erfolgreich und sang im Rahmen des Programms Performing Opera beim Grachtenfestival in Amsterdam.